K L A U S : K O C H
Wertschätzung

Achtung für sich und andere!

Gelebte Wertschätzung ist ansteckend!

 

„Wertschätzung“ zieht sich wie ein Faden durch meine verschiedenen Lebens- und Tätigkeitsabschnitte. Ob im familiären (privaten) Rahmen, bei meinen Ausbildungen, im Bereich von Vereins- und Verbandstätigkeiten oder der Beratung und Supervision.


Wertschätzung auch ein immer wiederkehrender Punkt in Supervision und anderen Veranstaltungen. Vor einigen Jahren bekam wieder  die Möglichkeit im Rahmen der Deutschen Aids-Hilfe mich vertieft mit diesem Thema auseinander zu setzen. Im betreffenden Text finden Sie Ergebnisse, Notizen und Gedanken zu diesem Thema auch aus eigenen Seminaren, Supervisionen und Fortbildungen. Veränderungen sind jederzeit möglich und erwünscht.


Achtung für sich und andere!" - einer meiner Seminartitel, den ich für Angehörige von sozialtherapeutischen Berufen vor einigen Jahren angeboten habe. Auf dieser Seite sind Ergebnisse, Notizen und Gedanken zum Thema. Zusammengefasst aus Überlegungen der DAH (Deutsche Aidshilfe), und aus eigenen Seminaren.

Definitionen        Jeder Mensch ist als Mensch zu achten und wertzuschätzen und zwar nicht in dem Sinne, dass er volkswirtschaftlich (Steuern) oder betriebswirtschaftlich (seine Arbeitskraft, seine Produktivität) einen Wert besitzt.  Die hier gemeinte Wertschätzung lässt diese materielle Bewertungen, aber auch Hierarchien, Standesdünkel, Nationalität etc. hinter sich

Be-Wert-ung / Wert-"Schätzung"   -->  Würde

Eine der Grundhaltungen der klientenzentrierten Psychotherapie ist die bedingungslose Wertschätzung, gegenüber dem Klienten. Diese Grundhaltung bedingt eine vorbehaltlose Annahme seines Gegenübers – mit seinen individuellen und ganz speziellen Besonderheiten!

Für Carl Rogers (Personenzentrierte Psychologie) ist die bedingungslose positive Wertschätzung ein organisierender und übergeordneter Teil des menschlichen Verhaltens und ist die Grundlage neben der Aktualisierungstendenz (… jeder Mensch versucht alle seine körperlichen, seelischen und geistigen Möglichkeiten zu entfalten, zu verwirklichen und zu erhalten) in der humanistisch geprägten Psychologie.

Wertschätzung bezeichnet die positive Bewertung einer anderen Person. Sie gründet auf eine innere allgemeine Haltung anderen Menschen gegenüber. Wertschätzung kann sich auch auf Gedanken, Werke, Besitz oder Lebenshaltungen Dritter erstrecken. Wertschätzung betrifft eine Person als Ganzes, ihr Wesen. Sie ist eher unabhängig von Taten oder Leistung, auch wenn solche die subjektive Einschätzung über eine Person und damit die Wertschätzung beeinflussen. (Wikipedia 02.08)

 Das Gegenteil von Wertschätzung:  

Nichtwahrnehmung / Geringschätzung / Verachtung > Wut, Haß  - Stichwort: Mobbing

Ø       Wertschätzung muss jeden Tag und  immer wieder neu gelebt werden.

Ø       Wertschätzung ist eine Haltung und braucht Vorbilder

Tragende Sätze für eine ausgewogene Wertschätzungskultur sind für mich

 

Wertschätzungskultur soll auf allen Ebenen gelebt werden - von oben nach unten!

Sie muss gewollt und vorhanden sein, ums sich in alle Richtungen frei entfalten und entwickeln zu können.

 

Es ist an uns, ein Umfeld zu schaffen um  Institutionen, in denen wir arbeiten und wirken (Verband, Mitgliedsorganisation…) in eine wertschätzende Struktur mit positiver Betrachtungsweise zu fördern. Um Erfolg zu haben, muss Wertschätzung gelebt und kann mit bereits vorhandenen Tools auf möglchst allen Ebenen umgesetzt werden.

Dies bedingt, dass Menschen  die miteinander arbeiten  (in welcher Form auch immer)

  • über ihren eigenen Arbeitsbereich hinweg Informationen und Kompetenzen austauschen, dies                 Schätzen und Würdigen
  • die auf freundliche, unterstützende Art - nachvollziehbare Weisungen erteilen
  • die über Hierarchien hinweg kommunizieren können
  • die sich klar, deutlich und mit verständlicher Sprache artikulieren können
  • die sich trotz unterschiedlicher Meinungen würdigen
  • die teamfähig sind
  • die, die andere in einem respekt- und humorvollen Licht sehen können
  • die über eigene Unzulänglichkeiten lachen können
  • die nach außen, das "WIR" vertreten können
  • die es als angenehm empfinden, nicht alles Wissen zu müssen und auf die Ressourcen und Kompetenzen von anderen jederzeit zurückgreifen können
  • die Zuhören, Raten, Trösten (die soziale Kommunikation umsetzen) können
  • die sich Zeit nehmen können
  • die kongruentes, wertfreies und nicht verletzendes Feedback geben und annehmen können
  • die verantwortlich und ressourcevoll mit anderen arbeiten  und dem
  • Gegenüber mit seiner ganzen Individualität annehmen (Wertschätzen) können
Liste ist erweiterbar
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